Das Projekt
Seit Juni 2007 ist die Dissertation mit dem Thema "Familienbildung mit Eizellspende" offiziell an der Freien Universität Berlin angemeldet. Als Bearbeitungszeitraum wurden 3 Jahre gewährt, so dass das Projekt voraussichtlich im Juni 2010 enden wird. Erstgutachter der Arbeit ist Prof. Dr. Dieter Kleiber vom "Arbeitsbereich Prävention und psychosoziale Gesundheitsforschung". Frau Prof. Dr. Ada Borkenhagen betreut die Arbeit inhaltlich. Das Fertility Center Berlin, insbesondere Herr Prof. Dr. Heribert Kentenich unterstützen die Arbeit
Im Rahmen einer Fragebogenerhebung sollen Frauen und Männer untersucht werden, die:
- eine Eizellspende in Anspruch genommen haben, ohne dass eine Schwangerschaft eintrat
- eine Eizellspende in Anspruch genommen haben, wodurch bei der Frau eine Schwangerschaft eingetreten ist
- eine Eizellspende in Anspruch genommen haben und dadurch Eltern eines Kindes sind
Der entsprechende Fragebogen befindet sich auf dieser Webseite.
Die zentrale Frage ist, ob Eltern ihr (aus einer Eizellspende entstandenes) Kind über dessen Art der Entstehung aufklären. Auf den Punkt gebracht geht es darum, ob die Eltern es dem eigenen Kind sagen oder nicht. Zudem sollen die Beweggründe für die eigene Entscheidung angegeben werden.
Darüber hinaus wird erfasst,inwiefern das soziale Umfeld über die Art der Entstehung des eigenen Kindes in Kenntnis gesetzt wird und wie das Anonymitätsbedürfnis in Bezug auf die Spenderin ist.
Neben der Beantwortung oben stehender Fragen sollen die Antwortalternativen in Beziehung zu soziodemografischen Variablen (z.B. Bildungsgrad, Familienstand) gesetzt werden.
Zusätzlich werden im Rahmen von Interviews Gespräche mit Betroffenen geführt, um einen tieferen Einblick darin zu erhalten, wie Betroffene zur Eizellspende stehen, wie sie diese Phase erleben und was sie über oben erwähnte Fragestellungen hinaus bewegt.